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Ein Leben ohne Geld - die wahre Geschichte einer ehemaligen Lehrerin

15.10.2009: Ein Leben ohne Geld - die wahre Geschichte einer ehemaligen Lehrerin

Sie provoziert, sie gibt Denkanstöße, sie macht Mut, sie schreibt, sie lebt. Das alles ohne Geld. Seit 13 Jahren! Heidemarie Schwermer ist eine schillernde Persönlichkeit, die in Deutschland durch einem auf reiner Tauschbasis geführten Lebensstils bekannt wurde und die durch ihr eigenwilliges Leben einen gewissen Kultstatus errungen hat.
Aus einem Experiment wurde Berufung. Durch ihre Lebensweise, keinen einzigen Euro-Cent zu besitzen macht die 67-Jährige Mut. Mut, die nicht nur Menschen, die am Existenzminimum leben, gut gebrauchen können.


Angefangen hat ihre ungewöhnliche Karriere mit der Gründung des Tauschrings "Gib-und-Nimm" 1994 in Dortmund. Die ehemalige Lehrerin, Motopädin und Psychotherapeutin wollte ohne den Umweg "Geld" für ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen herstellen und die Diskrepanz zwischen Arm und Reich schmälern. Es geht nicht nur um Wertschätzung und Anerkennung. Jeder kann sich durch seine Fähigkeiten und Interessen selbst einbringen und wird wichtig für die Gesellschaft und die Gemeinschaft. Rasenmähen gegen Babysitten. Wände streichen gegen Obst ernten.

Zwei Jahre später machte sie ihre Ideale vom miteinander Leben ohne Geld zur personifizierten Realität. So verschenkte sie fast ihr gesamtes Hab und Gut und beschloß für 12 Monate vollkommen auf Geld zu verzichten. Sie packte ihren Koffer und kam bei verschiedenen Freunden und Bekannten in ganz Deutschland unter, erledigte für sie den Haushalt, kaufte ein, half im Garten und bekam dafür kostenfrei Schlafmöglichkeiten und Nahrung. Aus den 12 Monaten wurden inzwischen 13 Jahre, denn immer mehr spürte und genoss sie das unbeschwerte Leben durch abnehmende Ängste und weniger Abhängigkeiten durch den Verzicht auf Geld.

"Täglich verhungern 100 000 Menschen, und auf der anderen Seite gibt es eine riesige Verschwendung. Lebensmittel werden ins Meer gekippt, um Preise stabil zu halten,
Milliardäre bauen sich Swimmingpools in ihr Privatflugzeug, weil sie gar nicht mehr wissen, wohin mit dem ganzen Geld. Für mich ist diese Situation derart absurd, dass ich bei diesem Prozess nicht mehr mitwirken möchte und darum nach neuen Strukturen suche." - Heidemarie Schwermer


In einer Zeit totaler finanzieller Hörigkeit von Banken und der Finanzindustrie könnte dies eine neue visionäre Lebensform darstellen, die sich jetzt schon immer größerer Beliebtheit erfreut. Zwar nicht durch die in gewisser Hinsicht extreme Lebensweise, wie sie Heidemarie Schwermer lebt, dafür aber zu beobachten durch die zunehmende Bereitschaft der Menschen zur Mitgliedschaft in Tauschringen und an aktiver Nachbarschaftshilfe in den jetzigen unsicheren Zeiten.

Ihre kleine Rente und Gagen aus Fernsehauftritten verschenkt Heidemarie Schwermer übrigens an bedürftige Menschen. Sie ist ein Pionier, ein Vorbild, ein Engel?

 www.sparkonzepte-online.de

15.10.09 21:32


Tipps zum Spritsparen

 Durch eine durchdachte Fahrweise kann der Benzinverbrauch enorm in Zaum gehalten werden!

> Betätigen Sie während des Motorstarts nicht das Gaspedal.

> Es gibt keinen Grund, den Motor warmlaufen zu lassen. Dies verursacht nur unnötigen Benzinverbrauch, der im kalten Zustand des Motors noch viel größer ausfällt als im warmen Zustand.

> Vorausschauend und gleichmäßig fahren! Wenn aus der Ferne eine rote Ampel oder ein Stau erkennbar ist, dann gehen Sie frühzeitig vom Gas und schalten Sie zurück um die Bremswirkung des Motors auszunutzen. Kuppeln Sie nicht aus, denn im Leerlauf verbraucht ein Auto mehr Benzin als beim Herunterschalten. Halten Sie genügend Abstand zum Vordermann, um vorausschauend fahren zu können.

> Schalten Sie beim Fahren so bald wie möglich in einen höheren Gang um möglichst niedertourig zu fahren! Je nach Automodell können Sie bei einer Geschwindigkeit von 50km/h normalerweise ohne Probleme in den vierten bzw. fünften Gang schalten....

Weitere Tipps zum Spritsparen - Hier Klicken>>

Herzliche Grüße

Alex

www.sparkonzepte-online.de

 

 

28.9.09 19:23


Ein Pint Bier für ein Kilo Äpfel

Ein Pint Bier für ein Kilo Äpfel (Interview mit Mrs. Carolyn Bowden vom Pub "The Pigs" / England)

 

Ein Jahr ist es nun her, als die Geschichte des Pubs „The Pigs“ aus dem ostenglischen Edgefield wegen ihres ungewöhnlichen Tauschsystems um die Welt ging.

"Wenn Ihr irgendetwas angebaut, aufgezogen, geschossen oder gestohlen habt, was zu unserem Menü passen könnte, dann bringt es her und wir kommen ins Geschäft", ist immer noch auf einem Schild am Eingang des Pubs zu lesen.

 

Um die Folgen der Wirtschaftskrise zu lindern kam die 25-jährige Wirtin Cloe Wasey vor einigen Jahren auf die Idee, den Dorfbewohnern, die wegen Arbeitslosigkeit oder anderen Gründen auf ihr Feierabendbier nicht verzichten wollten ein Pint Bier gegen frische „Naturalien“ wie Obst, Gemüse, Kräuter, Eier, Fisch oder Fleisch auszuschenken.

Auch Kaninchen aus eigener Zucht, frisch geschossene Fasane und Tauben landen beim Chefkoch, Mr. Tom Abbot und seinem Team.

 

Wie viele „Pints“ Bier (etwas mehr als ein halber Liter) der tauschwillige Gast für seine Waren bekommt ist abhängig von der Qualität und der Menge der angebotenen Waren.

 

Ich sprach am 17.9.2009 mit Mrs. Carolyn Bowden von „The Piggs“, Edgefield, England und fragte nach wie alles begann, welche Vorteile das Tauschsystem dem Pub als auch den Gästen im Hinblick auf Identität bringt, ob es Entwicklungspotentiale gibt und was das örtliche Finanzamt dazu sagt.

 

Hier findet ihr das komplette Interview:

 

http://www.sparkonzepte-online.de/html/tauschhandel_berichte.html#22.09.2009

 

Euer Alex

www.sparkonzepte-online.de

 

 

 

22.9.09 22:36


Containerschiffahrt in der Krise

Die Containerschiffahrt bekommt die Wirtschaftskrise mit voller Wucht zu spüren. Vor etwas über einem Jahr erlebte die Branche einen Boom, der seinesgleichen sucht. Darum wurden neue Riesenfrachter bestellt, nichtsahnend dass dieser Boom seit Ende 2008 ein jähes Ende finden wird. Die Reeder sitzen auf ihren nagelneuen Schiffen und finden keine Ladung mehr. Das Ratenniveau stürzte vollkommen zusammen und erreichte tatsächlich fast den Nullpunkt.

Um die Seefrachtraten für Container wieder anzuheben beschlossen die die Reeder durch die Bank den vorhandenen Schiffsraum seit Monaten künstlich zu verknappen, um ein Ratenniveau zu erreichen, wovon sie wieder halbwegs leben können. D.h. ganze Linien wurden gestrichen und Schiffe wurden vorübergehend stillgelegt (siehe Singapur). Dies führte dazu, dass im Moment effektiv mehr Ladung vorhanden ist als Kapazitäten frei sind. Es können derzeit aus Häfen wie Ningbo oder Shanghai nicht mal alle Container pünktlich verladen werden, da die Schiffe völlig ausgebucht sind. Dafür zahlt man für einen 20ft Container von China nach Europa wieder weit über 1000 USD inkl. der ganzen Zuschläge. Die Reeder sind da sehr einfallsreich (derzeitige Zuschläge: Emergency Bunker, Golf of Aden, Suez Canal, Low Sulphur, Peak Season). Verständlich, da es der Branche wirklich bescheiden geht! Fazit: Je mehr Frachtkosten ein Unternehmen bereit ist für einen Container zu bezahlen, desto besser die Chance einer pünktliche Verladung!

Herzliche Grüße, Euer Alex Miller

Mehr zur Wirtschaftskrise und zu Alternativen in der Krise: www.sparkonzepte-online.de

16.9.09 19:10


Spar-Tipp: Fahrradkauf

Jetzt, im Herbst (gegen Ende der Saison), kannst du ein Schnäppchen machen wenn du dich nach einem Auslaufmodell umsiehst. Viele Händler sind froh wenn Sie vorm Winter einige Räder losbekommen und lassen gegen Ende des Jahres mit sich gerne handeln. Der (günstige) Kauf muß nicht zwangsläufig über einen Internetshop erfolgen, auch dein örtlicher Händler kann dir bestimmt ein gutes Angebot machen. Bleibe hartnäcking und handle ruhig ein bischen, die alten Modelle müssen raus, die Händler sind froh wenn sie ihr Lager leer bekommen um im Winter die neuen Modelle zum Verkauf anbieten zu können.

Hast du gewußt, dass es sogar Routenplaner für Fahrradtouren gibt? Hier ein entsprechender Link...

www.sparkonzepte-online.de

bei Mobilität ganz unten...

Herzliche Grüße

Alex Miller  www.sparkonzepte-online.de

15.9.09 23:50


Tauschclubs in Argentinien in den 90er Jahren

Ende der 90er Jahre erschütterte Argentinien eine tiefe Wirtschaftskrise.
Die Ursachen waren eine falsche Wirtschaftspolitik, eine Privatisierungswelle und der "Currency Board", bei dem der argentinische Peso im Verhältnis von 1:1 zum amerikanischen US Dollar angepaßt wurde.
Es folgten die Rezession 1998/99, der darauf folgende totale Zusammenbruch des Finanzsystems 2001/02 und die damit verbundene Einfrierung der Sparguthaben.
Massenproteste, soziale Unruhen, Zahlungsunfähigkeit des Staates und Regierungssturz konnten nicht mehr aufgehalten werden.

Weil man das Vertrauen in die eigene Währung verlor gab es einen "Bankrun", wo jeder seine Ersparnisse in bar abheben wollte. Die Regierung erließ vorübergehend sogar den Beschluß, dass Bargeldauszahlungen von den Banken nur noch in Höhe von bis zu 250 Euro je Woche je Kontoinhaber vorgenommen werden durften. Ein Drittel der Bevölkerung lebte zu diesem Zeitpunkt bereits unterhalb der Armutsgrenze. Die Inflationsrate kletterte im Jahr 2002 auf 41%, wobei die Rate für Grundnahrungsmittel noch erheblich darüber lag, man spricht von über 70%!
Parallel reduzierten sich jedoch die Löhne. Der Konsum kam somit fast völlig zum Erliegen und es wurde nur noch das allernötigste gekauft.

Spätestens das war die Geburtsstunde der Tauschclubs:
Getauscht wurden Waren und Dienstleistungen, das Angebot reichte von Lebensmittel die Bauern anboten über selbst gefertigte Gegenstände bis Malerarbeiten und ähnlichem.
Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung Argentiniens sicherte sich in den Tauschclubs ihr eigenes Überleben. Die Zahl der Tauschclubs, entwickelte sich von einem im Jahr 1995 auf über 5000 in ihrer Hochzeit 2002. Der "Trueque" hatte seine eigene Währung, genannt: "Credito", und ermöglicht geldfreien Tausch zwischen den Marktteilnehmern.

Dieses Komplementärwährungssystem ist weltweit die größte private Währungsalternative.
Es basiert nicht auf Gewinnmaximierung und Spekulation, sondern ist ein humanes Geschäftsmodell, an dem jeder partizipieren kann und seine eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in die Gemeinschaft mit einbringen kann um sein Überleben zu sichern und/oder um die Lebensqualität zu verbessern.

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15.9.09 22:28


US-Schulden heute: $ 11809330690621,06

Insgesamt 700 Milliarden US-Dollar kostete das Rettungspaket für die amerikanische Finanzwirtschaft. Über 300 Finanzinstitute wurden mit den Steuergeldern gerettet. Zwar haben schon einige Banken die staatliche Unterstützung zurückgezahlt, dennoch stehen die USA vor enormen Problemen. Auch im August verloren wieder über 200000 Menschen ihren Job. Shopping-Malls schliessen weil immer weniger konsumiert wird, leerstehende Häuser wegen der geplatzten Immobilienblase und die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt heute am 15.September 2009 sage und schreibe $38,476.22. Die Gesamtschulden der USA haben die aberwitzige Summe in Höhe von: $ 11.809.330.690.621,06.

Dennoch ging in den USA letzte Woche die 92. Bank im Zuge der Finanzkrise bankrott. Der Grund warum nicht alle Banken gerettet wurden ist ganz einfach: Es kamen nur die Banken in den Genuss von Staatshilfen, die "systemrelevant" sind. D.h. wenn eine Bank wie die Citygroup bankrott gehen würde, dann würden die Menschen vor geschlossenen Türen stehen und auch der Bankautomat würde kein Geld mehr ausspucken. Die Folge wäre, dass die meisten Menschen anfangen würden sich ihre Sparguthaben ausbezahlen zu lassen weil sie fürchten würden, "ihre" Bank könnte die nächste sein. Dies nennt man einen “Bankrun”. Wenn es so weit käme, dann würden die Bürger sämtliches Vertrauen in den US-Dollar verlieren und das System könnte kippen. Die Folgen wäre der Staatsbankrott und soziale Unruhen im Land der unbegrezten Möglichkeiten.

In Deutschland war es angeblich fast soweit als die “Hypo Real Estate” im Herbst 2008 in letzter Sekunde gerettet wurde und Angela Merkel sich daraufhin für die Sicherheit aller Sparguthaben verbürgen musste.

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15.9.09 18:34


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